Jeder der in seiner beruflichen Laufbahn mit einem Personaldienstleister in Kontakt kam weiß, dass hier oftmals die Bürokratie herrscht. Lebenslauf, Zeugnisse, Führerscheine und viele anderen Dokumente müssen eingereicht, kopiert und archiviert werden. Für jedes Teil Arbeitskleidung wird ein Dokument nötig, für jede noch so kleine Änderung im Beschäftigungsverhältnis muss man persönlich neue Dokumente entgegennehmen. Die Abrechnungen kommen monatlich per Post und stapeln sich in der Schublade. Klar ist, dass geht auch anders und vor allem smarter! Doch warum ist der Zettelkrieg auch heute noch lebende Realität bei vielen Dienstleistern?

Nun dafür gibt es vor allem eine Antwort: Die Personaldienstleister hatten in den letzten Jahren extrem viele gesetzliche Änderungen umzusetzen. Es gab sogar 2017 eine ganze Reform des wichtigsten Gesetzes für die Personaldienstleister, dem AÜG (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz). Vermutlich kam es vor allem dadurch zu Verzögerungen in Digitalisierungsprozessen und somit auch zu weiterer Bürokratie.

Des Weiteren hat es die deutsche Rechtsprechung auch noch nicht zugelassen alle Prozesse vollkommen zu digitalisieren. Bis heute ist es nicht möglich, Arbeitsrechtlich relevante Dokumente über E-Sign oder Ähnliches rechtskräftig abzuschließen.

Doch es lässt sich sagen, dass die Branche auf einem guten Weg ist, bald komplett Digital zu arbeiten und das ist aus unserer Sicht sehr wichtig, denn in Zeiten von extremen Arbeitskräftemangel, muss es dem Bewerber und Mitarbeiter so einfach wie möglich gemacht werden um sich vom Markt abzusetzen. Durch Apps, Webanwendungen und anderen „employer self services“ wird die Branche in Zukunft gut dastehen.

Als wir in diesem Jahr viele neue Digitalisierungsprozesse für intern und extern umgesetzt haben, sind wir auf viel positives Feedback gestoßen. Wir sind uns sicher, dass dieser Weg der Weg in die Zukunft der Personaldienstleistungsbranche führt. 

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